Im Sägewerk durchläuft das angelieferte Rundholz mehrere Verarbeitungsstufen. Zunächst werden die Stämme entrindet und vermessen, dann mit Gattersägen, Bandsägen oder Kreissägen aufgetrennt. Je nach Schnittbild entstehen Halbrundhölzer, Bohlen, Bretter oder Kanthölzer. Nebenprodukte wie Sägespäne, Hackschnitzel und Rinde werden energetisch oder stofflich genutzt. Moderne Sägewerke setzen auf vollautomatische Sortier- und Optimierungsanlagen, die den Holzeinschnitt rechnergestützt planen und so den Rohstoff maximal ausnutzen. Die Schnittholzqualität wird nach DIN 4074 in Sortierklassen eingeteilt. Trocknungsanlagen sorgen anschließend für definierte Holzfeuchtegehalte, die für Holzbau und Weiterverarbeitung erforderlich sind.
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Sägewerk
Industrielle Anlage, in der Rundholz zu Schnittholz wie Brettern, Balken und Kanthölzern weiterverarbeitet wird.