Die Holzfeuchte ist eine der wichtigsten Kenngrössen in Holzbau, Forstwirtschaft und Möbelfertigung. Frisch geschlagenes Holz kann Feuchtegehalte von über 100 % aufweisen. Für die Weiterverarbeitung muss Holz auf eine nutzungsgerechte Ausgleichsfeuchte getrocknet werden – im Innenausbau typischerweise 8–12 %, im Außenbereich 15–18 %. Zu hohe Feuchte begünstigt Pilzbefall und Verformungen; zu trockenes Holz kann reißen. Die Messung erfolgt durch Darrverfahren (gravimetrisch) oder mittels elektrischer Widerstandsmessung. Schwinden und Quellen sind direkte Folgen von Feuchteänderungen. Holztrocknung in Kammer- oder Freilufttrocknung beeinflusst Qualität und Verarbeitbarkeit erheblich.
H
Holzfeuchte
Verhältnis der im Holz enthaltenen Wassermasse zur Trockenmasse, angegeben in Prozent und maßgeblich für Verarbeitung und Stabilität.