Eine aktuelle Studie von ofri.ch zeigt, dass Schweizer Haushalte Smart-Home-Technologien 2020 etwas häufiger einsetzen als im Vorjahr. Das Wachstum verläuft jedoch verhalten, obwohl die Marktverfügbarkeit breit ist und Hersteller kontinuierlich neue Systeme etablieren.

Die schleppende Verbreitung trotz etablierter Technologie und vielfältiger Angebote wirft die zentrale Frage auf, welche Faktoren Konsumenten von der Adoption abhält. Kosten, Komplexität bei Installation und Integration oder mangelndes Vertrauen in Datensicherheit könnten relevante Bremsklötze darstellen.

Für die Möbel- und Ausbaubranche ist diese Entwicklung bedeutsam: Smart-Home-Integration in Küchen, Schränken und Regalsystemen bleibt ein wachsendes Segment, aber der Massenmarkt wird erst durch höhere Verbraucherakzeptanz stimuliert. Hersteller von Beschlägen und Korpussystemen müssen daher sowohl in benutzerfreundliche Lösungen investieren als auch die typischen Nutzergruppen verstehen, um zielgerichtet Produkte zu entwickeln.